Kennen Sie die französischen Begriffe – verstehen Sie den Aufbau des europäischen Roulettekessels

Kennen Sie die französischen Begriffe – verstehen Sie den Aufbau des europäischen Roulettekessels

Roulette gehört zu den bekanntesten Casinospielen der Welt – ein Spiel, in dem Eleganz, Spannung und Zufall in einem einzigen drehenden Kessel zusammenkommen. Doch viele Spieler sind zunächst von den französischen Begriffen und Regeln verwirrt. Was bedeutet en prison oder la partage? Und warum unterscheidet sich das europäische Roulette vom amerikanischen? In diesem Artikel erfahren Sie, was hinter den wichtigsten französischen Ausdrücken steckt und wie der klassische europäische Roulettekessel aufgebaut ist.
Ein Spiel mit französischen Wurzeln
Roulette entstand im Frankreich des 18. Jahrhunderts. Der Name selbst bedeutet „kleines Rad“ – und genau das ist der Kern des Spiels: Ein Rad, das sich dreht, während eine kleine Kugel ihren Platz in einem der nummerierten Fächer findet.
Als sich das Spiel in ganz Europa verbreitete, blieben die französischen Begriffe erhalten – besonders in der Variante, die wir heute als europäisches Roulette kennen. Diese französische Terminologie verleiht dem Spiel bis heute einen Hauch von Tradition und Eleganz, den viele Spieler schätzen.
Der europäische Kessel – 37 Fächer und eine Null
Der europäische Roulettekessel besteht aus 37 Fächern: den Zahlen 1 bis 36 sowie einer einzelnen grünen Null. Die Zahlen wechseln sich in Rot und Schwarz ab, während die Null grün markiert ist.
Im Gegensatz dazu hat die amerikanische Version zwei grüne Felder (0 und 00), was den Hausvorteil deutlich erhöht. Beim europäischen Roulette liegt der Vorteil des Casinos bei etwa 2,7 %, während er beim amerikanischen Roulette über 5 % beträgt.
Die Zahlen im Kessel sind nicht in numerischer Reihenfolge angeordnet, sondern in einem sorgfältig ausbalancierten Muster, das eine gleichmäßige Verteilung von hohen und niedrigen, geraden und ungeraden Zahlen gewährleistet. Dieses Design trägt zur Faszination des Spiels bei – niemand kann vorhersagen, wo die Kugel letztlich zur Ruhe kommt.
Die wichtigsten französischen Begriffe
Wer europäisches Roulette spielt, begegnet schnell einer Reihe französischer Ausdrücke. Hier sind die zentralen Begriffe, die Sie kennen sollten:
- En plein – ein Einsatz auf eine einzelne Zahl. Auszahlung: 35:1.
- Cheval – ein Einsatz auf zwei benachbarte Zahlen. Auszahlung: 17:1.
- Transversale – ein Einsatz auf drei Zahlen in einer Reihe. Auszahlung: 11:1.
- Carré – ein Einsatz auf vier Zahlen, die sich an einer Ecke treffen. Auszahlung: 8:1.
- Colonne und Douzaine – Einsätze auf eine Spalte (12 Zahlen senkrecht) oder ein Dutzend (12 aufeinanderfolgende Zahlen). Auszahlung: 2:1.
- Rouge/Noir, Pair/Impair, Manque/Passe – Einsätze auf Farbe, gerade/ungerade oder niedrige/hohe Zahlen. Auszahlung: 1:1.
Diese Begriffe zu verstehen, hilft Ihnen, das Spielfeld besser zu lesen und die verschiedenen Wettmöglichkeiten gezielt zu nutzen.
Besondere Regeln: La Partage und En Prison
Ein Vorteil des europäischen Roulettes sind die speziellen Regeln, die den Hausvorteil verringern können, wenn die Kugel auf der Null landet.
- La Partage bedeutet, dass Sie bei einem Einsatz auf eine einfache Chance (z. B. Rot/Schwarz) die Hälfte Ihres Einsatzes zurückerhalten, wenn die Kugel auf 0 fällt.
- En Prison funktioniert etwas anders: Ihr Einsatz bleibt „im Gefängnis“ für die nächste Runde. Gewinnen Sie beim nächsten Dreh, erhalten Sie Ihren Einsatz zurück; verlieren Sie, ist er verloren.
Diese Regeln sind nicht in allen Casinos Standard, aber wenn sie angeboten werden, verbessern sie die Gewinnchancen des Spielers spürbar – und sie sind ein fester Bestandteil der klassischen französischen Roulette-Tradition.
Der Spieltisch – mehr als nur Zahlen
Der Roulette-Tisch ist in zwei Hauptbereiche unterteilt: Inside Bets (Einsätze auf einzelne Zahlen oder kleine Gruppen) und Outside Bets (Einsätze auf größere Gruppen wie Farbe oder gerade/ungerade). Die französischen Begriffe werden vor allem bei den Inside Bets verwendet, wo Präzision und Strategie eine größere Rolle spielen.
Auf vielen europäischen Tischen finden Sie außerdem spezielle Felder mit Bezeichnungen wie voisins du zéro (Nachbarn der Null) und tiers du cylindre (Drittel des Kessels). Diese werden für sogenannte Call Bets genutzt – Einsätze auf bestimmte Kesselsegmente statt auf das Layout des Tisches. Diese Spielweise ist komplexer und wird häufig von erfahrenen Spielern bevorzugt.
Warum europäisches Roulette wählen?
Für die meisten Spieler ist das europäische Roulette die attraktivste Variante. Die einzelne Null sorgt für einen geringeren Hausvorteil, und die französischen Begriffe verleihen dem Spiel eine klassische, fast aristokratische Atmosphäre.
Wer die Sprache und Struktur des Spiels versteht, kann bewusster setzen und das Spielgeschehen besser nachvollziehen – und genau das macht den Reiz des europäischen Roulettes aus.
Ein Spiel aus Tradition und Zufall
Roulette ist in seinem Kern ein Spiel des Glücks, aber auch eines mit Geschichte, Kultur und Stil. Die französischen Begriffe und der Aufbau des europäischen Kessels sind nicht bloß Dekoration – sie sind Teil der Identität des Spiels.
Wenn Sie das nächste Mal die Kugel über das Rad tanzen sehen, wissen Sie, dass Sie an einer Tradition teilnehmen, die Spieler in ganz Europa seit über zwei Jahrhunderten fasziniert.













